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Rom eröffnet die European Marathon Classics mit Rekord von 36.000 Startplätzen

Rom eröffnet die European Marathon Classics mit Rekord von 36.000 Startplätzen

Der Acea Run Rome The Marathon hat sich von einem monumentalen Sightseeing-Lauf zum technischen Epizentrum des kontinentalen Langstreckenlaufs gewandelt. Am 22. März 2026 wird die Ewige Stadt offiziell die European Marathon Classics (EMC) einweihen – eine neue Elite-Serie, die die acht ikonischsten Marathons Europas vereint und die italienische Hauptstadt organisatorisch auf eine Stufe mit London oder Wien stellt. Diese Integration hat die Nachfrage in die Höhe getrieben und zu einem historischen Limit von 36.000 Läufern auf der Königsdisziplin geführt, womit der alte Rekord von 28.000 Teilnehmern pulverisiert wurde.

Die technische Herausforderung des Sampietrino

Laufen in Rom erfordert ein Watt-Management und eine Propriozeption, die auf den flachen Kursen von Berlin oder Valencia nicht nötig sind. Der Sampietrino, jener schwarze Leuzitit-Kopfsteinpflasterstein des historischen Zentrums, bleibt der Scharfrichter des Rennens. Die Läufer müssen unebene Abschnitte bewältigen, die die Metatarsen schwer belasten. Dies erfordert eine Schuhwahl mit stabilen Dämpfungsprofilen; extrem steife Carbonplatten sollten vermieden werden, da sie die Knöchelstabilität in den Vibrationszonen nahe der Piazza Navona und dem Pantheon gefährden könnten.

Logistik und Wasser-Nachhaltigkeit

Passend zum Weltwassertag hat die Organisation ihr Profil als Water Marathon geschärft. Die logistische Umsetzung durch Acea umfasst die Digitalisierung der Verpflegungsstationen über das Netz der nasoni, den historischen Brunnen der Stadt. Für Athleten auf Bestzeitjagd bleibt der Start 2026 in der Via dei Fori Imperiali, während das Ziel im Circo Massimo liegt – eine strategische Änderung, die den Fluss im Nachzielbereich im Vergleich zum alten Nadelöhr am Kolosseum verbessert. Das Zeitlimit bleibt bei 6 Stunden und 30 Minuten, was auch den Fitwalking-Gruppen die Teilnahme ermöglicht.

Abgerundet wird das Angebot durch das Acea Run4Rome Relay Race für Vierer-Staffeln über die 42,195 km sowie den 5 km langen Acea Water Fun Run am Samstag. Dieses Lauf-Ökosystem wird eine wirtschaftliche Hebelwirkung von über 75 Millionen Euro erzielen und Rom als erste Station einer sportlichen Achse festigen, die das Mittelmeer mit den großen Metropolen Nordeuropas verbindet.

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